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so gleicher Körperkraft, Geschicklichkeit in der Führung derWaffen und der Pferde, von so entschlossenem Muthe und un-versöhnlicher Feindschaft. Nach langem verzweifelten Kampfe,wobei jeder von ihnen einige unbedeutende Wunden empfing,begannen sie mit einander zu ringen mit der ungeduldigenHast tödtlicher Feindschaft. Bothwell faßte seinen Feind amWehrgehänge, Burley ihn aber am Kragen, so daß Beide derLänge nach auf de» Boden stürzten. Burley's Gefährten eil-ten zu seinem Beistände herbei, wurden aber von den Dra-gonern zurückgetricben, und der Kampf ward wieder allge-mein. Aber nichts war im Stande, die Aufmerksamkeit beiderRingenden von einander abzulenkcn, oder sie zu vermögen,abzulaffen von der verderblichen Umarmung; sie wälzten sichauf dem Boden herum, rissen, zerrten und schäumten mit demGrimm zweier wohlabgerichteter Doggen.
Mehrere Pferde gingen während des Gefechts über sie weg,ohne daß sie einander losließen, bis endlich Bothwells rech-ter Arm durch den Huftritt eines Rosses zerschmettert wurde.Jetzt ließ er seinen Gegner mit tiefem, unterdrückten Stöh-nen los, und beide Kämpfer standen wieder auf den Beinen.Bothwells rechte Hand hing kraftlos an seiner Seite herunter,aber seine Linke griff nach der Stelle, wo sein Dolch hing;dieser war im Ringen ans der Scheide gefallen, — mit einemBlick voll Wuth und Verzweiflung stand er ganz wehrlos da,als Burley, mit wilder Freude lachend, sein Schwert schwangund es dem Gegner in den Leib rannte. Bothwell empfingden Stoß, ohne zu fallen — er hatte nur die Rippen ge-streift. Er versuchte keine fernere Gegenwehr, sondern blickteauf Burley mit grimmigem, tödtlichen Haß, und rief: —„Schmählicher Bauernlümmel, Du hast das Blut eines könig-lichen Sprößlings vergossen!"