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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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wildes Halloh, das beim Anblick der Soldaten von Reihe zuReihe lief, bekundete den Willen der Insurgenten, bis aufden Tod zu kämpfen. Als die Reiter auf der Spitze des Ber-ges Halt machten, erschallten ihre Trompeten und Paukendrohend und herausfordernd in kriegerischen wilden Tönen,die wie der schmetternde Ruf des Würgengels durch die Wüstefuhren. Zur Antwort vereinigten die Wanderer ihre Stimmen,und sangen in feierlicher Melodie die zwei ersten Verse dessechsundsicbenzigsten Psalms nach der metrischen Ueberseßungder schottischen Kirche:

In Juda'S Land ist Gott bekannt.

Dort ist fein Name groß,

In Salem ist sein Zelt gespannt;

Sein Sitz ist ZivnL Schovß.

Den Kriegspfeil brach er in den Staub,

Den Schild, das Schwert, den Streit,

Du, herrlicher als Beut' und Raub,

Du übertriffst sie weit."

Ein Geschrei, oder vielmehr ein feierlicher Zuruf begleiteteden Schluß des Verses, und nach einer Todtenstille begannendie Insurgenten die folgenden Verse, und bezogen prophetischdie Vertilgung der Assyrer auf den Ausgang ihres eigenenKampfes:

Die stolzen Herzen sanken hin,

Hin in die Todesnacht,

Bon asten Männern der GewaltFand keiner seine Macht.

Und als dein Zorn, o Jakobs Gott,

Geflvh'n in ihren Bund,

Da sanken Roß und Reiter bin,

In tiefen, tiefen Schlund."

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