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„Freilich, und hinter Euch reitet sie, wie eine Braut, mitdem alten Flegel von Pfaffen, dem Gabriel Pauker. Möchteer doch zum Teufel in einer Trommel oder Pauke gesteckt ha-ben! Seht, wir waren bald in Milnwood aus dem Hausegejagt, und Euer Oheim und die Haushälterin schlugen dieThür hinter uns zu, als hätten wir das döse Uebel am Leibe;da sagt' ich zu meiner Mutter: Was ist jetzt anzufangcn?Nun wird uns im ganzen Lande gewiß jedes Loch verstopft;denn Ihr habt die alte Lady beleidigt, und dem jungen Miln-wood die Soldaten auf den Hals geschafft. Drauf sagte sie:Sei nicht niedergeschlagen, sondern gürte Dich zu dem großenWerk des Tages, und lege wie ein Mann Zeugniß ab aufdem Berge des Covenants."
„So seid Ihr denn wahrscheinlich in ein Conventikel ge-gangen?" fragte Morton.
„Ihr werdet's gleich hören," fuhr Cuddie fort. — „Nun,da ich nicht viel Besseres zu thun wußte, so ging ich mit ihrzu einem alten, närrischen Weib, wie sie selbst ist; da beka-men wir ein wenig Wassersuppe und Haferkuchen, und daleierten sie viel Psalmen ab, das sollt' ich auch mitmachen,und bin bald vor Hunger gestorben. Als der Morgen graute,nahmen sie mich mit zu einer großen Versammlung ihrer Leuteauf Mirysikes, und dieser Bursche da, Gabriel Pauker, pre-digte ihnen vor, sie sollten ihr Zeugniß ablegen, und hingehennach Namot Gilead, oder sonst wohin. Ach, Herr Heinrich,der Kerl legte Euch los! Ihr hättet ihn eine halbe Meileunter dem Wind hören können. — Er brüllte wie eine Kuhim fremden Stall. Ei, dacht' ich, hier zu Lande ist kein Ort,der Ramot Gilead heißt — 's wird wohl im westlichen Moor-lanbe sein, und sind wir dort, will ich schon sehen, wie ichmich mit meiner Mutter aus dem Staube mache; denn um