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dem Walde hervortauchten, und Diejenige umschlossen, welcheer bald zu sehen hoffte, oder die er so eben verlassen hatte.Unwillkürlich wendete er sich um, den letzten Blick auf einenso theuern Ort zu werfen, und eben so unwillkürlich seufzteer tief auf. Dieser Seufzer ward von einem seiner Unglücks-gefährten beantwortet, dessen Blick vielleicht aus ähnlichemGrunde dieselbe Richtung genommen. Dies Zeichen des Mit-gefühls ward freilich mehr auf rohe, denn auf empfindsameWeise geäußert, dennoch war's der Ausdruck eines betrübtenGemüthes, und stimmte in so weit mit Mortons Seufzer überein.Beide Blicke begegneten sich, als sie den Kopf umwendeten,und Morton erkannte Cuddie Headriggs einfältiges Gesicht,dessen klägliche Miene Kummer über sein eigenes Loos, und Theil-nahme an der Lage seines Gefährten an den Tag legte.
„Ach," sagte der ehemalige Ackerknecht des Guts Tillictud-lem, „es ist traurig, daß ehrliche Leute durch's Land geschlepptwerden, wie Wunderthiere."
„Es thut mir leid, Euch hier zu sehen, Cuddie," sagteMorton, der in seinem eigenen Schmerz das Mitgefühl fürAndere nicht vergessen hatte.
„Mir thut's auch leid, Herr Heinrich," antwortete Cuddie,„um mich und um Euch. Aber wahrhaftig, der Kummer wirduns wenig nützen. Freilich," fuhr er fort, und schien sein Herzdurch Sprechen zu erleichtern, obgleich er wußte, daß dies wenigverfangen würde, „freilich Hab' ich, was mich betrifft, gar keinRecht hier zu sein; denn ich habe nichts gethan und nichtsgesprochen gegen einen König, oder gegen einen Pfarrer;aber meine Mutter, das arme Weib, konnte das Maul nichthalten, und da müssen wir's Beide ausbaden, wie's scheint."
„Eure Mutter ist auch gefangen?" sagte Morton, derkaum wußte, was er sprach.