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verletzt, daß er seine Rettung der Verwendung seines glückli-chen Nebenbuhlers zu verdanken habe, „wenn mein Leben aufLord Evandale's Bitten gewährt ist — —"
„Schafft den Gefangenen fort, Bothwell," sagte ObristGrahame ihn unterbrechend, „ich habe weder Zeit, empfind-same Reden zu halten noch zu beantworten."
Bothwell zog Morton mit Gewalt fort, und sagte, alser ihn in den Hofraum führte: „Habt Ihr drei Leben in derTasche, außer dem in Eurem Leibe, Junker, daß Ihr mit ihnenEure Zunge fortlaufen laßt? Kommt, kommt; ich will sorgen,daß Ihr dem Obristen nicht in den Weg lauft; denn wahr-haftig ! Ihr würdet nicht fünf Minuten bei ihm sein, so hießes schon: „An den nächsten Baum, in den nächsten Graben!"So kommt zu Euren Mitgefangenen!"
Mit diesen Worten zog der Sergeant, dem es nicht anMitgefühl für einen hübschen jungen Mann gebrach, Mortonin den Hof, wo drei andere Gefangene (zwei Männer undein Weib), welche Lord Evandale aufgegriffen, von einigenDragonern bewacht, warteten.
Inzwischen nahm Claverhouse Abschied von Lady Marga-retha. Aber cs fiel der guten Dame schwer, ihm die Vernach-lässigung ihrer Bitte zu verzeihen.
„Ich habe bis jetzt geglaubt," sagte sie, „daß TillietudlemJedem, der in Lebensgefahr ist, eine sichere Zufluchtsstätte biete,selbst wenn er auch noch so sehr den Tod verdient hätte —aber ich sehe, alte Früchte munden nicht — unsere Leiden undVerdienste sind schon alt."
„Ich versichere Euch, gnädige Frau, daß ich sie nie ver-gessen werde," sagte Claverhouse- „Nur die heilige Pflichtkonnte mich abhalten, Euch und dem Major eine Bitte abzu-schlägen. Kommt, theure Lady, laßt mich hören, daß Ihr