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eigenlhümlichen gebieterischen Tone, „sagt mir, was Ihr jetztzu berichten habt."
„Mylord Evandale und sein Trupp halten auf der Straßemit einigen Gefangenen," sagte Bothwell.
„Mplord Evandale?" fragte Lady Margaretha. „Ihrwerdet gewiß erlauben, daß er mich mit seiner Gesellschaft be-ehre, und ein geringes Frühstück hier einnchme, um so mehr,da selbst seine geheiligte Majestät nicht bei dem Schlosse Tillie-tudlem vorbeizog, ohne einige Erfrischungen zu sich zu nehmen."
Da dies bereits das dritte Mal im Laufe der Unterhaltungwar, daß Lady Margaretha auf jenes merkwürdige Ereignißanspiclte, so benutzte Obrist Grahame, so schnell als es dieArtigkeit erlaubte, die erste Pause, um den Fortgang der Er-zählung zu unterbrechen.
„Wir sind zwar bereits der Gäste zuviel," sagte er, „daich aber weiß, wie viel Lord Evandale entbehren würde" —hier blickte er auf Editha — „wenn er des Vergnügens ver-lustig würde, dessen wir uns hier erfreuen, so will ich's schonwagen, Eurer Gastfreundschaft zur Last zu fallen. — Both-well, sagt dem Lord, die gnädige Frau ersuche ihn um dieEhre seiner Gesellschaft."
„Und Harrison soll Sorge tragen," setzte die Lady hinzu,„daß die Leute und ihre Pferde gehörig verpflegt werden."
Editha's Herz pochte gewaltsam während dieser Unterhal-tung; denn es fiel ihr augenblicklich ein, daß sie durch ihrenEinfluß auf Lord Evandale ein Mittel finden könne, Mortonaus seiner gegenwärtigen gefährlichen Lage zu reißen, im Falleihres Oheims Verwendung bei Clavcrhouse erfolglos sei. Zujeder andern Zeit wäre es ihr gewiß widerwärtig gewesen, einensolchen Einfluß zu benutzen; denn so unerfahren sie auch war,so sagte ihr doch ihr angeborenes Zartgefühl, welchen Vortheil