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11 (1851) Die Schwärmer
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nommen, kaum einen Edelmann in Uniform empfangen. Daich aber gerade auf diesen vortrefflichen jungen Herrn zu spre-chen komme, so erlaubt mir zu fragen, ob ich nicht die Ehregehabt, ihn diesen Morgen beim Regimente zu sehen?"

Lord Evandale, gnädige Frau, befand sich aus demMarsche mit uns," antwortete der Obrist;aber ich wargenöthigt, ihn mit einer kleinen Abtheilung zu detaschiren,um ein Conventikel jener unruhigen Schurken zu zerstreuen,welche so unverschämt waren, sich wenig Stunden von meinemHauptquartier zusammenzurotten."

In der That," sagte die alte Dame,einer solchen Ver-messenheit hatte ich diese fanatischen Empörer nicht fähig ge-halten. Aber es sind sonderbare Zeiten! Es ist ein böserGeist im Lande, Obrist Grahame, der selbst Vasallen derVornehmen zur Empörung reizt, gegen das HauS, welchessie erhält und nährt. Glaubt Ihr wohl, daß einer meinerrüstigsten Leute sich förmlich weigerte, auf mein Geheiß derWappenschau beizuwohnen? Gibt's denn kein Gesetz gegensolche Widerspenstigkeit, Herr Obrist?"

Ich könnte wohl ein solches finden," sagte Claverhousemit großer Ruhe,wenn Ihr mir Namen und Wohnort desSchuldigen nennen wollt."

Sein Name," sagte Lady Margaretha,ist CuihbertHeadrigg. Von seinem gegenwärtigen Wohnort kann ich Euchnichts sagen; denn Ihr dürft mir glauben, Obrist Grahame,daß er nicht mehr lange in Tillietudlem blieb, sondern wegenseiner Hartnäckigkeit fortgeschickt wurde. Ich wünsche demBurschen gerade nichts Böses; aber Einsperrung, oder sogarwenige Hiebe könnten ein gutes Erempel für die ganze Ge-gend sein. Seine Mutter, auf deren Geheiß er handelt, isteine alte Dienerin meines Hauses, was mich zum Mitleid