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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Seite gerichtet, nicht allein wegen ihrer größer» Schönheit,sondern weil die fernen Töne einer Kriegsmusik von der Land-straße herschallten, die sich das Thal herauf wand, und dieAnkunft des erwarteten Reiterregiments verkündigten. Ihreschimmernden Reihen wurden kurz darauf in der EntfernungWahrgenommen, bald erscheinend, bald wieder verschwindend,je nachdem die Bäume und Windungen des Weges sie ver-deckten. Ihre Waffen blinkten in der Sonne, und ihr Zug warlang und imposant; denn es waren ungefähr zwei hundert undfünfzig Pferde, und der Glanz der Waffen und das Wogender Banner, verbunden mit dem Klange der Pauken undDrommeten, wirkten mächtig und lebhaft auf die Einbildungs-kraft. So wie sie näher kamen, konnte man die Reihen dieserausgewählten Schaar unterscheiden, und wie die Krieger, präch-tig beritten und vollständig bewaffnet, einander folgten.

Es ist ein Anblick, der mich dreißig Jahre jünger macht,"sagte der alte Krieger;und doch lieb' ich den Dienst nicht,in dem die armen Burschen stehen. Obgleich ich selbst amBürgerkrieg Theil genommen, so kann ich doch eben nicht sa-gen, daß ich an dieser Art Dienst so viel Gefallen fand, alsan dem Dienste auf dem festen Lande, wo wir auf Kerle mitfremden Gesichtern und ausländischer Sprache einhieben. ESist hart, eine heimathliche, schottische Zunge um Erbarmenbitten zu hören, und den Armen doch so niederhauen zu müs-sen , als wenn er misericorüs riefe. Da kommen sie schonaus dem Walde; herrliche Bursche, meiner Treu, und trefflichberitten! Der, welcher jetzt vom Nachtrab vorsprcngt, mußClaverhouse selber sein; ja, er reitet an der Spitze überdie Brücke, und in fünf Minuten sind sie hier."

Bei der Brücke unterhalb des Schlosses theilten sich dieReiter, und der größere Theil ritt am linken Ufer des Baches