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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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John Gndyill unterbrochen, der halbberauscht den Zügel desPferdes faßte und ihm in dem schlechtgepflasterten Hose vonTillietudlcm beim Absteigen half.

Ei, John," sagte der alte Krieger,was Teufel habt Ihrhier für Disciplin? habt Ihr schon so früh in der Wachhol-derpostille gelesen?"

Ich habe die Litanei gelesen," sagte John und schüttelteden Kopf in schwerer Trunkenheit, da er von der Rede desMajors kaum mehr als ein Wort aufgcfaßt:das Leben istkurz, Sir. Wir find wie die Blumen des Feldes wie dieLilien im Thale."

Blumen und Lilien? Ei, Freund, solche Kerle, wie Duund ich, können kaum anders als Schierling, verwelkte Nesselnoder verdorrtes Unkraut genannt werden; aber vermuthlichglaubst Du, wir seien noch immer des Begießens werth?"

Ich bin ein alter Soldat, Sir, Gottlob-"

Ein aller Mundschenk, meinst Du, John. Aber laß das gutsein, alter Junge; zeig' mir den Weg zu Deiner Herrschaft."

John Gudyill ging nach der Stcinhallc, wo Lady Margarethaumhertrippeltc, Aufsicht führte, ordnete und die Vorbereitungenzu dem Empfange des berühmten Claverhouse traf, den dieeine Partei als einen Heros ehrte und rühmte, die andereaber als einen blutdürstigen Unterdrücker verabscheute.

Hab' ich Dir's nicht gesagt," sprach Lady Margaretha zuihrer ersten Dienerin,Hab' ich Dir's nicht gesagt, Myfie, daßes mein ausdrücklicher Wille sei, Alles genau in derselben Ord-nung zu sehen, wie an jenem Morgen, als die geheiligte Ma-jestät das Frühstück in Tillietudlcm einzunehmen geruhte?"

Freilich, das haben Eure Herrlichkeit befohlen, so vielich weiß" war Myfie's Antwort, als sie von Ihrer Herr-lichkeit unterbrochen wurde: