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werth, um diesen Trödel einen Erpressen zu schicken?—Aberwas sagt das Postscriptum? — Gott sei unü gnädig! — Pike,sattle gleich den alten Kilsyth und ein anderes Pscrd für Dich!"
„Doch keine bösen Nachrichten vom Schlosse?" fragte Pike,überrascht von seines Herrn plötzlicher Bewegung.
„Ja, — nein, — ja, das heißt, ich muß Claverhouse übereine wichtige Sache sprechen — drum, Pike, sattle so schnelldu kannst. — Ach Gott, was sind das für Zeiten! — Derarme Junge — meines alten Kameraden Sohn! — und diedumme Dirne steckt das in die Nachschrift, hängt's an denSchwanz von dem alten Kram und dem neuen Romane!"
In wenig Minuten war der gute alle Krieger völlig an-gezogen, und nachdem er seinen magern Klepper bestiegen,ritt er so nüchtern, wie Mark Anton es gethan haben konnte,säuberlich nach dem Schlosse Tillietudlem.
Unterwegs faßte er den vernünftigen Entschluß, der altenLady, deren eingewurzelten Haß gegen Presbyterianer allerArt er kannte, nichts von dem Stand und Rang des Gefan-genen zu sagen, sondern seinen eigenen Einfluß bei Claver-house für Mortons Freilassung anzuwenden.
„Ein so loyaler Mann, wie er ist, wird doch etwas füreinen Cavalier thun, wie ich bin," dachte der Veteran bei sichselbst, „und ist er ein so guter Soldat, wie die Welt von ihmrühmt, so wird'S ihn doch wohl freue», dem Sohne eines altenSoldaten einen Dienst zu leisten. Ich habe nie einen Kriegergekannt, der nicht ein offenherziger, wackerer Geselle gewesen;und ich denke, es wäre viel besser, die Vollstreckung der Gesetze(wenn's auch schlimm ist, daß man's für nöthig hält, sie sostreng zu machen) ihnen zu übertragen, als den schacherndenRechtsverdrehern oder den dickköpfigen Landjunkern."
In diesen Betrachtungen wurde der Major Bellenden durch