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als der Greis Silberhaare auf seinem Haupte getragen."Bei ihm ist weder Hülfe noch Erbarmen zu finden."
Jennp Dennison, die bisher geschwiegen hatte, wagte esjetzt, bei dem Uebermaß der Schmerzen, der die beiden Lie-benden unfähig machte ein Auskunftsmittel zu ersinnen, ihreneigenen Rath anzudieten.
„Mit Eurer Erlaubniß, Fräulein Editha und junger HerrMorton, wir dürfen keine Zeit vertändeln. Herr Milnwoodsoll meinen Plaid und Rock anziehen; ich will beides dort inder dunkeln Ecke ablegen, wenn er mir verspricht, nicht hinzu-sehen; er kann dann vor Tom Halliday vorübergehen, derhalb blind ist von seinem Bier, und ich kann ihm einen gu-ten Weg aus dem Schlosse zeigen, und Ihr, Mylady, könntruhig auf Euer Zimmer gehn; ich hülle mich in seinen grauenMantel, setze seinen Hut auf und spiele den Gefangenen,bis Alles rein ist, und dann schreie ich nach Tom Hallidayund bitte ihn, daß er mich heraus läßt."
„Heraus läßt?" sagte Morton; „Ihr werdet dafür mitdem Leben büßen müssen."
„Keinesweges!" erwiderte Jenny; „Tom darf um seinerselbst willen nicht sagen, daß er Jemand hereingelassen, undich will ihm schon was angeben, wie er die Flucht entschul-digen soll."
„Willst Du, Here?" sagte die Wache plötzlich die Thüreöffnend; „bin ich auch halb blind, so bin ich doch nicht taub,und Du hättest Deinen Plan zur Flucht nicht so laut machenmüssen, wenn er Dir gelingen sollte. Kommt, kommt, Jung-fer Jenny, fort, zum Teufel! — Und Ihr, Frau Base, — ichwill Euch nicht nach Eurem rechten Namen fragen, obgleichIhr mir einen so bösen Streich gespielt; aber ich muß hierDie Schwärmer. I. g