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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Schritt von der Thür stehen, ohne sprechen oder vorwärtsgehen zu können. Alle Plane zur Hülfe, Rettung oder Un-terstützung, welche sie dem Geliebten mitzutheilen gedachte,schienen plötzlich ihrem Gcdächtniß entschwunden, und ließennur verwirrte Gedanken zurück, zu denen sich die Furcht ge-sellte, sich in Mortons Augen durch einen Schritt entwürdigtzu haben, der übereilt und unweiblich erscheinen könnte- Re-gungslos und fast ohnmächtig hing sie am Arm der Dienerin,die sich vergebens bestrebte, sie zu ermuntern, und ihr Mutheinzuflößen.

Wir find nun da," flüsterte sie,und müssen unsere Zeitbenutzen; denn ohne Zweifel wird der Corporal oder derSergeant die Runde machen, und es wäre Schade, wennder arme Halliday für seine Gefälligkeit bestraft würde."

Morton, die Wahrheit ahnend, mar indessen furchtsamnäher gekommen; denn welches andere weibliche Wesen imSchlosse außer Editha konnte solch' innigen Antheil an sei-nem Schicksale nehmen? und dennoch ließ ihn die verhüllendeKleidung und das Dämmerlicht befürchten, einen Jrrthum zubegehen, der dem Gegenstände seiner Neigung nachtheilig seinkönnte. Jenny, deren rasches und gewandtes Wesen sie zudergleichen Dingen sehr tauglich machte, beeilte sich das Eiszu brechen.

Herr Morton, Fräulein Editha ist sehr betrübt wegenEurer gegenwärtigen Lage und "

Es war nichts weiter nöthig. Er befand sich an ihrerSeite, fast zu ihren Füßen, preßte ihre willige Hand an seineLippen, und überhäufte sie mit den innigsten Danksagungen-Um die abgebrochenen Worte dem Leser verständlich zu ma-chen, müßten wir den Ton, die Bewegung, die leidenschaft-