verhouse morgen kommt, und wenn er sich nicht völlig recht-fertigt, so, sagt Tom Hallivay, werden sie kurzen Prozeß mitihm machen. Niedergekniet! — fertig! — Schlagt an! —Feuer!" — gerade wie sie's mit dem alten tauben John Mac-briar machten, der keine von den an ihn gerichteten Fragenverstand, und nm's Leben kam, weil er taub war "
„Jenny," sagte die junge Lady, „muß er sterben, so sterb'ich mit ihm. Es ist jetzt nicht Zeit von Gefahren undSchwierigkeiten zu sprechen — ich will einen Plaid umwer-fen, und mit Dir hinunter an den Ort schlüpfen, wo sie ihngefangen halten. — Ich will mich der Wache zu Füßen wer-fen, und den Menschen beschwören bei seiner Seele — "„Gott behüte," unterbrach das Mädchen, — „unser jun-ges Fräulein zu den Füßen des Soldaten Tom! mit demvon seiner Seele sprechen, mit dem armen Schelm, der kaumweiß, ob er eine hat oder nicht, es sei denn, daß er bei sei-ner Seele schwört — das geht nimmermehr. Aber was seinmuß, muß sein, und ich werde die Sache der treuen Liebenicht verlassen. Wenn Ihr den jungen Milnwood durchaussehen müßt — obgleich ich nicht weiß, wozu das gut seinsoll; denn es wird Eure Herzen nur schwerer machen — sowill ich alle Gefahr auf mich nehmen und Tom Hallidayzu bearbeiten suchen. Aber Ihr müßt mich allein gewährenlassen, und kein Wort sprechen — er hält am östlichen Theiledes Thurms bei Milnwood Wache "
„Geh', geh', hole meinen Plaid," sagte Editha. „Laßmich ihn nur sehen, und ich werde schon ein Mittel finden,ihn der Gefahr zu entreißen- — Eile, wenn Du je in derZukunft etwas von mir hoffst."
Jenny eilte und kehrte bald mit einem Plaid zurück, inwelchen Editha sich hüllte, so daß ihr Antlitz völlig, und ihre