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hört, und dessen sie sich, als eine Art Amtszeichen, nur beiäußerst feierlichen Gelegenheiten bediente. Unterstützt durchdiesen ehrfurchterregenden Commandostab, trat Lady Marga-retha Bellenden in's Haus der Delinquenten-
Aus dem ganzen Wesen der alten Mause ging hervor,daß sie ein böses Gewissen hatte; denn sie stand nicht mitjener herzlichen Freude von dem Strohstuhle in der Kamin-ecke auf, wie sie es gewöhnlich zu thun pflegte, wenn sie vonder Lady mit einem Besuche beehrt wurde, sondern mit einergewissen Umständlichkeit und Verlegenheit, wie ein Angeklag-ter bei dem ersten Erscheinen seines Richters, vor dem eraber nichts desto weniger seine Unschuld zu behaupten ent-schlossen ist. Ihre Arme waren in einander geschlagen, ihrMund zuckte mit einem Ausdruck von Ehrerbietung und Hart-näckigkeit; kurz, ihr ganzes Wesen bewies, daß sie dieser feier-lichen Zusammenkunft mit ängstlicher Spannung entgegenge-sehen. Bis auf den Boden sich verneigend, und mit einerstummen Bewegung der Hand, deutete Mause auf den Stuhl,den Lady Margaretha — denn die gute Dame war so etwasvon Älatschschwester — bei frühern Gelegenheiten einzuneh-men gewürdigt, wenn sie auf ein halbes Stündchen dieNeuigkeiten aus der Grafschaft und dem Marktflecken anhö-ren wollte. Jetzt aber war die Dame zu einer solchen Her-ablassung viel zu aufgebracht. Sie wies die stumme Einla-dung mit einer stolzen Bewegung der Hand zurück, warf sichin die Brust, und begann die folgenden Fragen in einemTone, der darauf berechnet war, die Schuldige zu zermalmen.
„Ist es wahr, Mause, was mir Harrison, Gudyill undmeine andern Leute gesagt, daß Ihr Euch herausgenommen,der Sreue zuwider, die Ihr Gott, dem König und mir, Eurernatürlichen Gebieterin und Herrin, schuldig seid, Euern Sohn