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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
Seite
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durch Verfolgung erbittert, im Siege eben so grausam undunduldsam werden, wie Die, von denen sie jetzt gleich denThieren des Waldes gejagt sind? Welche Mäßigung, welchesErbarmen läßt sich von diesem Burley erwarten, einem ihrerHauptkämpfer, der noch jetzt von einer kürzlich begangenenGewalttat erhitzt ist, und Gewissensbisse zu fühlen scheint,die selbst seine Schwärmerei nicht ganz zu unterdrücken ver-mag? Ich bin müde, nur Raserei und Gewalthat um michzu sehen, bald unter der Maske gesetzmäßiger Macht, baldunter dem Mantel des Neligionseifers. Ich bin meines Va-terlandes überdrüssig meiner selbst meiner abhängigenLage meiner unterdrückten Gefühle dieser Wälderdieses Flusses dieses Hauses Alles, Alles, nur EdithenSnicht, und sie kann nie die Meine werden! Warum sollt' ichihren Gängen nachgehen? Warum meine eigene Täuschungund vielleicht auch die ihrige hegen und pflegen? Siekann nie die Meine werden. Ihrer Großmutter Stolz,die entgegengesetzten Grundsätze unserer Familien, meineunglückliche Abhängigkeit, ein armer, elender Sclave, dennich habe nicht einmal den Lohn eines Knechtes alle dieseUmstände vernichten die thörichte Hoffnung, daß wir je ver-einigt werden könnten. Warum also eine so schmerzliche Täu-schung verlängern?"

«Aber ich bin kein Sclave," sprach er laut und richtetesich in seiner vollen Länge aus «kein Sclave, in einer Hin-sicht gewiß nicht- Ich kann meinen Aufenthalt verändernmeines Vaters Schwert Ist mein, und Europa liegt offen vormir, wie vor ihm, und hundert Andern meiner Landsleute, diees mit dem Rufe ihrer Heldenthaten erfüllen. Ein glücklicherZufall erhebt mich vielleicht auf eine Stufe mit unfern Ruth-vens, unfern Lcsley'ö, unfern Monroes, den auserwählten