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Er gehorcht den Befehlen der Negierung und besucht diePredigten eines geduldeten Geistlichen," war die Antwort.
„Hm! geduldet? — eine bloße Maske für Verrath, dieman Denjenigen gestattet, welche -u feige sind, mit offenerStirne ihre Grundsätze zu zeigen. — Sollten wir nicht einenTrupp zur Untersuchung des Hauses absenden? vielleicht, daßso ein Bluthund, welcher bei der heidnischen Schlächterei war,darin verborgen ist."
Ehe Morton seine Unruhe über diesen Vorschlag beschwich-tigte, erwiderte ein Dritter: „Ich halte dies durchaus nichtnöthig; Milnwood ist ein alter hypochondrischer Mann, dersich nie mit Politik abgibt, und auf der Welt weiter nichtsliebt, als seine Wechsel und Geldsäcke. Wie ich höre, warsein Neffe heute bei der Waffenschau und wurde Papageien-hauptmann; er ist also gewiß kein Schwärmer. Zuverlässigfind die Leute schon zu Bette, und ein Geräusch in so späterNacht könnte den armen Greis leicht tödten."
„Gut," erwiderte der Anführer, „wenn dem so ist, so wärees verlorene Zeit, das Haus zu durchsuchen. Ihr Herren derLeibwache, marsch!"
Trompetenstöße, Paukenschläge, Rossegcstampf und Waffen-gcklirr verkündeten den Abzug der Truppe. Der Mond trateben vor, als die ersten Reiter einen Hügel erreichten, an demsich der Weg hinauswand; im Dämmerlichte glitzerten die Stahl-Hauben, und die Gestalten der Pferde waren nur undeutlichwahrzunehmen. Als sie über den Gipfel des Hügels -inweg-zogcn, zeigte es sich, daß ihrer eine beträchtliche Anzahl war.Aber erst, nachdem der Letzte von ihnen verschwunden, nahmder junge Morton den Entschluß wieder auf, seinen Gast zu be-suchen- Als er den Zufluchtsort betrat, fand er ihn auf seinemnieder« Lager, mit einer Taschenbibel in der Hand, in welcherDie Schwärmer. I. 4