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11 (1851) Die Schwärmer
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Schwert für sie zog. Aber später mehr davon ich ver-sichere Dich, daß auch Deine Stunde kommt, und dann werdendie Worte, die Du eben gehört, in Deinem Busen stecken, wiePfeile mit Widerhaken. Mein Weg geht dorthin "

Er zeigte nach einem Paffe, der in wilde öde Bergeführte; als er aber sein Pferd in den rauhen Pfad hineinlenken wollte, welcher in dieser Richtung vom Heerwege ab-führte, trat ein altes, in einen rothen Mantel gehülltes Weib,das am Kreuzwege saß, zu ihm hinan, und sprach in geheim-nißvollem Tone:Wenn Ihr Einer von unfern Leuten seid,so geht heute Nacht nicht den Paß hinauf, so lieb Euch EuerLeben ist. Auf dem Pfade liegt ein Löwe. Der Pfarrer vonBrotherstone und zehn Soldaten haben den Paß besetzt, umdas Leben zu nehmen Jedem unserer armen Wanderer, deres wagt, sich auf diesem Wege mit Hamilton und Dingwallzu vereinigen."

Haben sich die Verfolgten in eine Schaar zusammenge-zogen?" fragte der Fremde.

Ungefähr sechzig oder flebenzig Reiter und Fußgänger,"sagte die Alte.Aber ach, sie sind schlecht bewaffnet und nochschlechter mit Lebensmitteln versehen "

Gott wird den Seinen Helsen," sagte der Reiter.Wel-chen Weg muß ich cinschlagen, um sie zu finden?"

Heute Nacht ist's unmöglich," sagte das Weib;dieSoldaten halten strenge Wache. Wunderbare Neuigkeiten sollenringelaufen sein, welche sie wütbender und grausamer machen,als sie je gewesen. Ihr müßt Euch diese Nacht verstecken, eh'Ihr auf die Moore kommt, und Euch still halten, bis der Mor-gen graut; dann erst könnt Ihr Euern Weg durch das Dra-chenmoor finden. Als ich die schrecklichen Nachrichten der Un-terdrücker hörte, hüllte ich mich in meinen Mantel, und setzte