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11 (1851) Die Schwärmer
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so gut abgerichtetes und wahrscheinlich für einen solchen Falleingeübtes hätte, wie Ihr," cntgcgnete der junge Lord.

Wollt Ihr mir die Ehre erweisen und beim nächstenSchüsse Euch meines Pferdes bedienen, dagegen aber erlau-ben, daß ich das Lunge reite?" fragte der Andere.

Lord Evendale schämte sich in diesen höflich gemachtenVorschlag cinzugehen, weil er wohl wußte, daß dadurch derWerth des Sieges sehr vermindert werden mußte; aber eslag ihm doch viel daran, seinen guten Ruf als Schütze wie-derherzustellen, und so fügte er denn hinzu: Obgleich er al-lem Ansprüche auf die Ehre des Tages entsage, (er legte indiese Worte einen Ton von spöttischer Geringschätzung) sowolle er doch, wenn der Sieger nicht ausdrücklich Etwas da-gegen einzuwenden habe, dessen verbindlichen Antrag anneh-men und die Pferde mit ihm wechseln, um einen Schuß fürdie Liebe zu versuchen.

Bei diesen Worten warf er einen kühnen Blick auf Fräu-lein Bellenden, und die Sage will wissen, daß auch die Augendes jungen Scharfschützen, wenn auch mehr verstohlen, sich nachderselben Richtung gewandt hätten. Der letzte Versuch des jun-gen Lords mißlang indessen ebensowohl wie der frühere, undnur mit Mühe behauptete er jetzt die geringschätzige Haltung,welche er bisher gezeigt hatte. Da er aber recht gut wußte,daß der verlierende Theil sich lächerlich macht, wenn er seinenVerdruß offenkundig werden läßt, so gab er seinem Gegnerdas Roß, auf welchem er den letzten mißlungenen Versuch ge-macht hatte, zurück, und erhielt das seinige wieder; zugleichdankte er dem Mitbewerber, welcher, wie er sich ausdrückte,sein Lieblingöroß in seiner guten Meinung wiederhergestellt habe,denn beinahe sei er in die Versuchung gerathen, den Schimpf,