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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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mit Ausnahme jener, welche die Satzungen des Puritanismusstreng beobachteten, und es eben deshalb für eine Sünde ge-halten haben würden, den irdischen Vergnügungen übelgesinn-ter Weltkinder beizuwohnen. Landauer Wagen, Barutschen undTilburie's gab es in jenen Zeilen der Einfachheit noch nicht.Der Lordlieutenant der Grafschaft, ein Mann von herzoglichemRange, machte ausschließlich Anspruch auf die Pracht und Aus-zeichnung, ein Räderfuhrwerk zu besitzen, ein Ding, das mitabgeblaßtcr Vergoldung und Schnitzarbeit, etwa einem Kastengleich, wie man gewöhnlich die Arche Noah darstellt, von achtlangschwänzigeu flandrischen Stuten gezogen wurde, und achtinnere, sechs äußere Sitze hatte. Im Innern hatten Platz ge-nommen : Seine Gnaden selbst und dessen Gemahlin, zwei Eh-rensräulein, zwei Kinder, ein Kaplan, welcher in einer Artvon Seitenverschlage saß, der durch ein Hervorstehen des Kut-schenschlages gebildet, und seiner Gestalt wegen der Stie-fel genannt wurde; und endlich Seiner Gnaden Stall-meister, welcher in demselben Sitze auf der andern Seite sicheingerichtet hatte. Geleitet wurde das Fuhrwerk von einemKutscher und drei Postillonen, mit kurzen Schwertern unddreizöpfigen Knotenperrücken; sie hatten Musketen über derSchulter hängen und Pistolen im Sattel stecken. Aus demFußtritte hinter diesem wandelnden Hause standen, oder ge-nauer ausgedrückt, hingen in dreifacher Reihe sechs in reicheLivree gekleidete und bis an die Zähne bewaffnete Lakaien.Der übrige Landadel, einerlei ob Mann oder Weib, jung oderalt, saß, von seiner Dienerschaft begleitet, zu Pferde, aberaus den schon angeführten Ursachen war die Gesellschaft mehrgewählt als zahlreich.

Unmittelbar hinter diesem ungeheuren ledernen Fuhrwerke,von welchem wir so eben eine Vorstellung zu gebe» versucht