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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Freien, welche bis in die Nacht hinein dauerten, eine ver-führerische Wirksamkeit haben müßten.

Die Prediger und Anhänger der strenger« presbyteriani-schen Ansichten bemüheten sich daher, durch Warnungen, Er-mahnungen und Geltcndmachen ihres Ansehens dahin zu wirken,daß diese Versammlungen so wenig als möglich besucht wurden.Sie wußten recht gut, daß sie dadurch sowohl die scheinbareals die wirkliche Macht der Regierung schwächten, indem siedas Weiterumsichgreifcn jenes Genoffenschaftsgeistcs hemmten,der sehr bald junge Männer einigt und bindet, welche öfter zumännlichen Lustbarkeiten im Freien oder zu Waffenübungen zu-sammenkommen. Sie bemühten sich deshalb auf das Nach-drücklichste , alle Diejenigen, welche für ihr Nichterscheinenirgend eine Entschuldigung Vorbringen konnten, abzuhalten,und zeigten sich besonders streng gegen solche unter ihren Zu-hörern, welche lediglich aus Neugier, oder um an den späterfolgenden Spielen und Leibesübungen Theil zu nehmen, sichbei jener Waffenschau einfanden. Viele Landadeligc waren in-dcß, obwohl sie sich zu diesen Lehren bekannten, doch nicht immerim Stande, dieselben streng befolgen zu können. Die Vor-schriften des Gesetzes waren ausdrücklich und bestimmt, undder geheime Staatsrath, welcher die vollziehende Gewalt inSchottland ausübte, hielt mit großer Strenge darauf, daßdie gesetzlichen Strafen gegen alle Kronvasallen vollzogen wur-den, welche bei der regelmäßig wiederkehrenden Wappenschaunicht erschienen. Die Grundbesitzer waren daher genöthigt,ihre Söhne, Pächter und Vasallen mit der ihnen zugetheiltenAnzahl von Rossen, Leuten und Waffen an den bestimmten Ortzu senden, und da traf es sich denn oft, daß trotz der aus-drücklichen Gebote ihrer Aeltern, gleich nach beendigter Muste-rung wieder heimzukehrcn, die jungen Leute der Lockung nicht

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