Abergläubischen und nach lungern Widerstand faßte er Fußim römischen Reich.
Obwohl geduldet, wurden die ägyptischen Priester immernoch mehr als Zauberer betrachtet und ihr ganzer Gottes-dienst bezog sich nach der Volksmeinung mehr auf Magie alsauf Andacht.
Von diesen Vorwürfe» befleckt, wurde der ägyptischeGottesdienst, den die Heiden selbst verklagten, von Len Christenmehr verabscheut als jeder andere, wenn man so sagen kann,vermin tigere heidnische Gottesdienst. Die rohe Verehrungdes Apis und der Cybele wurde nicht nur als ein Vorwandzu schlüpfrigen und schimpflichen Genüssen angesehen, sonder»als eine Vermittlung eines gefährliche» Umgangs mit bösenGeistern, von denen man glaubte, daß sie an diesen »»hei-ligen Altären de» Namen und das Wesen jener falschenGottheiten annähmen. Darum wurde der Tempel der Cybelemit seinem riesenmäßigen Porticus, seinen ungeheuren undunförmlichen Statue» und seinen seltsamen Hieroglyphennicht nur niedergerisse» und zerstört, als das Reich zumChristenthum bekehrt worden war, sondern der Boden selbst,worauf er gestanden halte, wurde für unheilig und verfluchtgel,alten; und da noch kein Kaiser an diesem Platz eineKirche errichtet hatte, so lag er öde und wüst, wie wir ihnbeschrieben haben.
Dem Waräger Hereward war der üble Ruf dieses Orteswohl bekannt, und als der Schwärze in das Innere der Rui-nen Vordringen zu wollen schien, zauderte er und redete sei-nen Führer also an: „Höre, schwarzer Freund, die ungeheurenwunderlichen Bilder da, von Lenen einige Hunds- und Kuh-köpfe, andere gar keine Köpfe habe», stehen in keinem be-sonders guten Geruch beim Volk. Auch deine Farbe, Camerad,