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17 (1851) Graf Robert von Paris
Entstehung
Seite
136
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1.86

Purpur darunter. Darum laßt sie genau befolgen. Wir selbstwerde» den Befehl über die Banden der Unsterblichen, welchein der Stadt bleiben, übernehmen und dazu die Schaar un-serer treuen Waräger fügen. Lin der Spitze dieser Truppenwollen wir die Ankunft dieser Fremdlinge abwarten und,während wir jeden Kampf, so lauge es geht, aus Politikvermeiden, wollen wir im schlimmsten Fall immer bereitsein, das anzunehmen, was uns der Allmächtige zuschickt."

Hier trennte sich die Versammlung und die verschiedenenHäupter machten sich an die Ausführung ihrer bürgerlichenoder milirärischen, geheimen oder öffentlichen, den Kreuzfah-rern holden oder feindseligen Instructionen. Bei dieser Ge-legenheit mochte man den eigenthümlichen Charakter derGriechen recht deutlich sehen. Ihr lautes und prahlerischesGeschwätz mußte dem Kaiser, der den Kreuzfahrern eine großeMeinung von seiner Macht und seinem Reichthum beigebrachtwissen wollte, sehr erfreulich sein. Auch darf es nicht ver-schwiegen werden, daß die Mehrzahl der Diener des Alexiusin verschmitzter Selbstsucht die kaiserlichen Instructionen aufirgend einem indirekten Wege, wie es ihren Privatzweckenam vortheilhaftesten war, auszuführen suchten.

Unterdessen hatte sich die Neuigkeit von der Ankunft deSgroßen Völkerheeres an der Westgränze des Reichs und derAbsicht dieses Heeres, nach Palästina zu ziehen, in Cvnstan-tinvpel verbreitet. Tausenderlei Berichte vergrößerten, wenn'Smöglich war, Lies erstaunliche Ereigniß. Einige sagten, dieKreuzfahrer gingen damit um, Arabien zu erobern, das Grabdes Propheten zu zerstören und aus der grünen Fahne dessel-ben eine Pferdsdecke für den Bruder des Königs von Frank-reich zu machen. Andere vermuthete», daß die Plünderungund Zerstörung von Cvustantinopel der wahre Zweck des