Druckschrift 
17 (1851) Graf Robert von Paris
Entstehung
Seite
137
Einzelbild herunterladen
 

137

Krieges sei. Noch andere glaubten, man wolle den Patriar-chen zwingen, sich dem Papste zn unterwerfen, die Form deslateinischen Kreuzes anzunehmen und das Schisma aufzu-geben.

Die Waräger erfreuten sich noch eines weiteren Zusatzeszu diesen wunderbaren Neuigkeiten, der besonders für ihre»Schnabel gewürzt worden zu sein schien. Dieser Zusatz kamvon unserm Freund Hereward her, der einer der Unteroffi-ziere, Sergenten oder Constabler genannt, war und das, waser am vergangenen Abend gestört hatte, mittheilte. Da erglaubte, daß die Sache bald bekannt werden müsse, so hatteer keinen Anstand genommen, seinen CameraLen zu sagen,daß ein normannisches Heer unter Herzog Robert, dem Sohndes berühmten Wilhelm des Eroberers, und, wie er ver-muthe, mit feindlicher Absicht gegen die Waräger im Anzugsei. Wie alle anderen Menschen in anderen Verhältnissen,so nahmen auch die Waräger eine Erklärung an, die sich aufsie bezog. Die Normannen, dis das sächsische Volk haßtenund so viel gethan hatten, um es zu entehren und zu unter-drücken, verfolgten es nun, vermutheten die Waräger, bisin die fremde Hauptstadt, wo es eine Zuflucht gefunden hatte,und suchten einen gütigen Fürsten für den Schutz, den erden Uebcrbleibseln dieses Volkes gewährt hatte, zu bekriegen.Unter dieser Vermuthung schwuren sie manchen Eid, mitihren scharfen Streitäxten das Blutbad von Hastings rächenzu wollen, und mancher Schluck Wem und Ael wurde daraufgetrunken, wer mit dem bittersten Haß und der thätigstenRache das Unheil vergelten würde, das die Normannen überdie Angelsachsen in England gebracht hätten.

Hereward bereute es schon, daß er diese Neuigkeit ver-öffentlicht habe, so sehr setzten ihm seine Cameraden mit