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17 (1851) Graf Robert von Paris
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zähligen Truppen und Offiziere leicht, wie er versicherte, ihnenbeibringen wurden. Die Anwesenden, namentlich die Militär-beamten, gaben hierbei Zeichen ihres Beifalls.

Alexius blieb jedoch nicht lange bei diesen kriegerischenGesinnungen stehen. Er schien endlich zu erwägen, daß sichdie Franken zum Christenthum bekennten. Ihr Vorgeben beidem Kreuzzuge möchte wohl ernst sein und in diesem Fallheischten ihre Beweggründe, obwohl auf einem Jrrthum be-ruhend, Nachsicht und eine gewisse Achtung. Auch ihre An-zahl wäre groß und ihre Tapferkeit durste von denen, diesie bei Durazzo und anderwärts fechten gesehen hätten, nichtverachtet werden. Sie könnten also durch göttliche Fügungim Laufe der Zeit vvrtheilhaftc Werkzeuge für das allerhei-ligste Reich werden, wiewohl sie mit so wenig Ceremonienin dasselbe eiugedrungen wären. Er hätte darum einen Plangemacht, Klugheit, Menschlichkeit und Grvßmuth mit derTapferkeit, die das Herz eines Kaisers immer entstammenmüsse, zu vereinigen, und er wolle diesen Plan jetzo zur Be-gutachtung miltheilen. Hieraus fragte er den Majordomus,auf welche Streitkräste man westlich vom Bosphorus zählenkönne.

Unzählig sind die Streitkräste des Reichs wie die Sterneam Himmel oder der Sand am Meerufer," antwortete derMajordomus.

Das wäre eine gute Antwort," sagte der Kaiser,wennFremde bei dieser Berathung zugegen wären; aber da dieBerathung gekeim ist, so ist's »öthig, daß ich es genau er-fahre, wie stark Las Heer sei, auf Las ich mich verlassen soll.Behaltet Eure Beredsamkeit bis zu einer passenderen Zeit,und lasset mich jetzo wissen, was Ihr unter dem Wort un-zählig versteht?"