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weißen Kleidern und ihren glänzenden Rüstungen widrig ab-stachen. Sie waren stumm, damit ste unfähig wären, dieThaten der Tyrannei zu veröffentlichen, deren blinde Werk-zeuge sie waren (diese Art von Tröpfen hatte man dem Des-potismus des Ostens entlehnt!. Allgemein wurden ste mehrmit Abscheu als mit Mitleid betrachtet: denn man glaubte,daß diese Sclaven eine lebhafte Freude daran hätten, sich anAnderen für Las unersetzliche Unrecht zu rächen, wodurch sievon der Gesellschaft lvsgetrennt worden waren.
Es war üblich, wiewohl man diesen Brauch gleich man-chen anderen heut zu Tage für kindisch halten würde, daßmau beim Eintritt eines Fremden vermittelst einer künstlichenVorrichtung die Löwen aufwacben und brüllen ließ; hieranfschienein Windstoß die Blätter des Baumes zu durchrasseln, die Vögelhüpften von Ast zu Ast, pickten an den Früchten und erfülltenLas Gemach mit ihrem Gezwitscher. Diese Spielerei hattemanchen dumme» fremden Gesandten erschreckt, und selbstvon den griechischen Näthen verlangte man die nämlichenZeichen der Furcht und des Erstaunens, wenn ste vielleichtzum fünfzigstenmale das Brüllen der Löwen hörten, aufwelches das Conzert der Vögel folgte. Heute jedoch unterließman diese Spielereien und dies mochte als ein Beweis gel-ten, wie dringend die gegenwärtige Rathsversammluug sei.
Die Rede des Kaisers schien anfangs Las Brüllen desLöwen ersetzen zu wollen, sie endigte aber in einem Ton, derdem Gezwitscher der Vögel ähnlicher war.
Im Eingang handelte er von der Verwegenheit und un-erhörten Kühnheit von Millionen Franken, die es unter demVergeben, Palästina Len Ungläubigen zu entreißen, gewagthätten, in das heilige Gebiet des Kaiserreichs einzudringen.Er bedrohte dieselben mit allen Züchtigungen, die seine un-Graf Robert r. 9