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das Mittel besaßen, welches an diesem despotischen Hof amsichersten zur Macht führte. Ein langer Zug von Beamtentrat in die große Halle des Blachernäpallastes und ging soweit vorwärts, als es der Rang der Einzelnen erlaubte; dennin jedem Gemache, durch welches der Zug kam, blieben Ein-zelne zurück, weil es ihnen ihr Rang nicht erlaubte, weiterzu gehen. Darum als man das innerste Gemach des Audienz-saales erreicht hatte, was nur nach Zurücklegung von zehnBorgemächern möglich war, befanden sich nur fünf Personenin der Gegenwart des Kaisers in dem innersten und heiligstenGemach der kaiserlichen Würde, das mit allem Prunk desZeitalters ausgestattet war.
Der Kaiser Alexius saß auf einem prächtigen Throne,der mit Edelsteinen und Gold überladen und zu beiden Sei-ten (wahrscheinlich um die Pracht des Salomo nachzuahmen)mit einem ruhenden Löwen von demselben Metall geschmückt,war. Anderer Gegenstände des Luxus nicht zu gedenken, er-hob sich hinter dem Throne ein Baum, dessen Stamm auchvon Gold schien und dessen Zweige den Thron überschatteten.In dem Gezweigs waren allerlei künstliche, schöne, bunteVögel und Früchte aus edlen Steinen schienen unter demLaub zu glänzen. Nur die fünf höchsten Staatsdiener durftendies heilige Gemach betreten, wenn der Kaiser den Rathversammelte. Diese waren: Der Majordom, den man heuteersten Minister nennen würde — der Logothet oder Kanzler— der Protospatharius oder Befehlshaber der Garden, wieschon erwähnt — der Akoluthos oder Begleiter und Führerder Waräger — und der Patriarch.
Die Thüre» dieses Gemachs und des anstoßenden Vor-zimmers waren von sechs mißgestalteten nubischen Sklavenbewacht, deren verzerrte und welke Gesichter von ihren schnee-