sal näher stand, als dem christlichen. Es ist wirklich nichtviel mehr, als die alte Fabel von dem Hollenfluß Styr.Procopius, meinen wir, lebte vor dem Verfall des Heiden-thnms, und gleichwie wir ihm vieles, was er von unseremVorgänger Justinian erzählt hat, nicht glauben mochten, sokönnen wir ihm künftighin in geographischer Hinsicht keingroßes Vertrauen schenken. — Doch was fehlt dir, AchillesTatius, und was flüsterst du diesem Kriegsmanne zu?"
„Mein Kops," antwortete Achilles Tatius, „steht zuEurem kaiserlichen Befehl, bereit, für das freche Vergehenmeiner Zunge zu büßen. Ich fragte nur diesen Herewardwas er von dieser Sache wüßte: denn ich hörte oft meineWaräger sich Angeldänen, Normannen, Britten oder mitanderen barbarischen Namen nennen, und ich bin überzeugt,daß der eine oder der andere dieser barbarischen Namen oderalle zugleich die Heimath dieser Verbannten bezeichnet, dienur zu glücklich sind, aus der Finsterniß der Barbarei in dieSonnennähe Cw. kaiserlichen Gegenwart verbannt wordenzu sein."
„Sprich denn, Waräger, in Gottes Namen," sagte derKaiser, „und laß uns wissen, ob wir die Männer aus derNormandie, die sich unsern Gränzen nähern, als Freundeoder Feinde betrachten dürfen. Sprich frisch von der Leber,Mann; und wenn dir Gefahr droht, so bedenke, daß dueinem Fürsten dienst, der dich schützen kann."
„Weil ich denn sprechen dars," antwortete der Leibwäch-ter, „so erlaube ich mir, wiewohl ich vom Griechischen, dasman das Römische nennt, nicht viel verstehe, Ew. kaiserlicheHoheit zu bitten, daß es Euch gefallen möge, mich damit zubelohnen, zu besolden und zu beschenken (weil's Euch dochgefallen hat, mich zu belohnen), daß Ihr mich gegen diese