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Wir haben bereits angedeutet, daß die fürstliche Ge-mahlin, wiewohl nicht in hohem Grade, den nicht sehr großenVortheil an Jahren hatte. Von ihren literarischen Talentenhaben wir Proben gesehen. Aber daß Anna Comnena mitdiesen Achtungsansprüchen sich in den ausschließlichen Besitzihres schönen Gemahls gesetzt habe, ward von denen, dieam besten um die Sache wissen konnten, bezweifelt. IhreVerwandtschaft mit der Krone machte es unmöglich, daß sieeine offenbar vernachlässigende Behandlung hätte erduldenmüssen; auf der andern Seite aber war die Familie des Ni-cephorus zu mächtig, als daß ihn der Kaiser hätte Hofmei-stern dürfen. Er besaß, wie man glaubte, Geschick für Kriegs-und Friedensgeschäste. Darum hörte man auf seinen Rathund forderte seinen Beistand, so daß er vollkommen Herrüber seine Zeit zu sein verlangte, die er oft weniger regel-mäßig auf den Besuch des Museutempels verwandte, als dieGöttin dieses Orts fordern zu dürfen glaubte oder als dieKaiserin Irene für ihre Tochter zu verlangen geneigt war.Der gutmüthige Alerius hielt sich in dieser Sache neutralund verheimlichte sie so viel als möglich vor den Augen derWelt: denn er wußte, daß er nur durch die vereinten Kräfteseiner ganzen Famile in dem so bewegten Staate seine Stellebehaupten könne.
Er drückte die Hand seines Schwiegersohnes, als der-selbe zum Zeichen der Huldigung ein Knie beugend, an seinemSitze vorbeiging. Das gezwungene Betragen der Kaiserinerwies dem Schwiegersolm eine kältere Aufnahme, währenddie schöne Muse selbst seine Ankunft kaum ihrer Aufmerksam-keit würdigte, als der schöne Gemahl den leeren Nebensitz,den wir erwähnt haben, einnahm.
Es entstand eine verlegene Pause, während welcher der