Fünftes Kapitel.
Es wächs't der Sturm — das ist kein sonn'gcr Regen.Wie ihn der Frühling an dem Busen nährt.
Noch wie der Sommer ihn zur Kühlung trinkt:
Weit fliegen auf des Himmels Fenster undVom tiefsten Abgrund schallt ein schrecklich Heulen:
Es stürzt heran die Fluth und brauflt und schäumt;Und welcher Damm könnt's meistern?
Die Sündfluth, ein Gedicht.
Die hohe Person, welche hereinkam, war ein edler Griechevon stattlichem Ansehen, deren Kleidung mit jedem Würde-zeichen geschmückt war, diejenigen ausgenommen, welche Alepiusdes Kaisers eigener Person und der des Sebastokrators, derdem Kaiser am Rang der nächste war, Vorbehalten hatte.Nicephorus Briennius, der in der Blüthe der Jugend stand,besaß alle Merkmale männlicher Schönheit, welche die Hei-rath mit ihm der Anna Comnena annehmbar gemacht hatten,während politische Rücksichten und der Wunsch, seinem Throneeine mächtige Familie zu verbinden, diese Ehe dem Kaiserempfohlen hatten.
Graf Robert i.
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