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17 (1851) Graf Robert von Paris
Entstehung
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kaiserliche Schwiegersohn, der statt des gehofften Willkommsso kalte Aufnahme fand, ein leichtes Gespräch mit der schö-nen Sclavin Astarte, die hinter ihrer Herrin kniete, anzu-knüpfen versuchte. Dies wurde von der Prinzessin gestört,die ihrer Dienerin befahl, Las Manuscript in sein Gefach zuverschließen und nach dem Apvllosaal zu bringen, dem Stu-dienzimmer der Prinzessin, wie der Musentempel ihr Lehr-saal war.

Der Kaiser brach zuerst das drückende Schweigen:Theuer-ster Schwiegersohn," sagte er,obgleich es etwas spät amAbend ist, so werdet Ihr Euch selbst Schaden thun, wennIhr zugebt, daß unsere Anna dies Werk forttragen läßt, dasuns alle so gut unterhalten hat, daß man wohl sagen mag,die Wüste habe Rosen getragen und die dürren Felsen Milchund Honig ausgeströmt, so angenehm wird ein beschwerlicherund gefährlicher Feldzug durch die Erzählung unserer Tochter."

Der Cäsar," sagte die Kaiserin,scheint wenig Ge-schmack an den Leckereien zu finden, wie sie in unserer Fami-lie bereitet werden. Er war in der letzten Zeit wiederholtvon diesem Musentempel abwesend, und er findet wohl an-derswo bessere Unterhaltung und Erholung."

Ich glaube, Madam," sagte Nicephorus,daß michmein Geschmack gegen die gemachte Beschuldigung vertheidigt-Jedoch ist es natürlich, daß sich unser allergnädigster Vateram meisten der Milch und des Honigs erfreue, da sie zuseinem besonder» Genuß bestimmt find."

Die Prinzessin sprach nun im Tone einer Schönen, dievon ihrem Liebhaber beleidigt worden aber nicht abgeneigtist, sich mit ihm zu versöhnen.

Wenn," sagte sie,die Thaten des Nicephorus Brien-nius in dieser bescheidenen Pergamentrolle weniger gerühmt