und Tokesbläffe bedeckte sein Gesicht. Diese Merkmale einesjüngst stattgehabtei, Kampfes entschuldigten die Unregelmäßig-keit seiner Begrüßung. „Hoher Kaiser," rief er aus, „dieAraber sind geschlagen, und Ihr könnt den Marsch mit mehrMuße fortsetzen."
„Wo ist Iezoegerd ?" sagte der Kaiser, der manche Ursachehatte, diesen berühmten Häuptling zu fürchten.
„Jezdegerd," versetzte der Waräger, „ist da, wo tapfereMänner sind, die >n ihrer Pflicht fallen."
„Und das ist" — sagte der Kaiser, begierig das Schicksaleines so furchtbaren Gegners genau zu erfahren —
„Da, wohin ich jetzt gehe," antwortete der Neue Soldat,der, während er ipracb, vom Pferde sank, und zu den Fußender Sänlteträger starb.
„Dr Kaiser rief seinen Dienern zu, darauf zu achten,daß die Leiche dieses treuen Soldners, tem er ein ehrenvollesBegräbniß bestimmte, nicht den Stakalen und Geiern über-lassen bliebe; und einige seiner angelsächsischen Brüder, beid nen er in nicht kleinem Ansehen gestanden halte, nahmendie Leiche auf die Schultern und setzten mit dieser Last LenMarsch fort, bereit ihre köstliche Bürde zu vertheidigen, wieder tap-ere Mmelaus den Leichnam des Patroklus."
Oie Prinzessin Anna Cvmnena machte hier eine natür-liche Pause: denn da sie hier einen Abschnitt erreicht hatte,so wollte sie erspähen, welchen Eindruck ihre Zuhörer empfangenhätten. Zn der Tkat, batte sie nicht so vertieft auf ihr Ma-nuskript gesehen, so würde d e Rührung des fremden Kriegersfrüher schon ihre Aufmerksamkeit ungezogen haben. BeimBeginn der Vorlesung war er in der zuerst angenommenensteilen Stellung einer Sclnldwache geblieben und schien nichtsAnderes zu bedenken, als daß er diesen Dienst vor dem