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17 (1851) Graf Robert von Paris
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kaiserlichen Hof zu verrichten habe. So wie die Erzählungweiter vorschritt, schien seine Theilnahme a» der Vorlesungzu wachsen. Er lächelte heimlich mit Verachtung über dieAngst der Hauptleute ün mitternächtlichen Kriegsrath und fasthätte er laut über die Lobsprüche gelacht, die seinem eigenenFührer Achilles Tatius crtkeilt wurden. Selbst der Namedes Kaisers, obwohl er ilm mit Ehrfurcht nenne» hörte, machtenicht den Eindruck auf ihn, den die Tochter desselben mitNachdruck und Uebertreibung erwecken wollte.

Das Gesicht des Warägers hatte bis hierher nur einegeringe innere Bewegung verrathen, aber diese Bewegungnahm zu, als die Vorleserin den Halt beschrieb, den mannach der Zurückleaung des Passes machte, den unerwartetenAngriff der Araber, den Rückzug der den Kaiser begleitendenSchaar und den Eindruck des fernen Gefechts. Beim Ankörendieser Ereignisse verlor er den starren Ausdruck eines Solda-ten, der die Geschickte seines Kaisers mit denselben Gefühlenanhört, wie er am Pallaste desselben Wache steht. SeineFarbe wechselte; seine Augen wurden groß und glänzend;seine Glieder bewegten sich mehr, als er selbst zu wollen schien,und sein ganzes Wesen war in einen Zuhörer verwandelt, dendie Vorlesung vollkommen hinriß und für alles Andere, wasihn umgab und um ihn geschah, fühllos und kalt ließ.

Je weiter die Vorleserin fortfuhr, je weniger konnteHereward seine Rührung verbergen, und in dem Augenblick,wo die Prinzessin cinhielt, war er dergestalt hingerissen. Laßer. vergessend, wo er sich befand, seine schwere Art auf denBoden fallen ließ und händeringend ausrief:O mein armerBruder!"

Alle fuhren beim Klang der fallenden Waffe zusammenmehrere Personen versuchten es zugleich, die Ursache dieses