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17 (1851) Graf Robert von Paris
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bis hierher sehr schnell marschirt war) Halt, theils damit siesich selbst ausruhen und erquicken konnten, theils damit derNachzug Zeit hätte, heraufzukvmmen und die Lücken auszu-füllen, die durch die schnelle Bewegung des Vortrabs in derMarschlinie entstanden waren.

Der zu diesem Behuf erwählte Platz war sehr schön:es war ein mäßiger und im Vergleich unbedeutender Berg-rücken, der sich unregelmäßig zwischen Laodicäa und dem vonuns besetzten Paß in die Ebene senkte. Die Stadt war un-gefähr hundert Stadien entfernt und einige unserer lebhafterenKrieger behaupteten, daß sie bereits die Tbürme und Zinnen,die in den ersten Strahlen der Mvrgensonne glänzten, zuunterscheiden vermöchten. Ein Bergstrom, der an dem Fußeeines ungeheuren Felsens entsprang, sandte sein köstliches Naßzur Ebene hinab, Kräuter und selbst große Bäume beim Hinab-fließen ernährend, bis er sich vier bis fünf Meilen weiter,wenigstens in der trockenen Jahreszeit, zwischen Sand- undSteinhaufen verlor, die zur Regenzeit die Stärke und Wuthseines Falls bezengten.

Es war erfreulich zu sehen, welche Aufmerksamkeit derKaiser den Gefährten und Beschützern seines Marsches erwies.Durch Trompeten wurde von Zeit zu Zeit einzelnen Haufender Waräger das Zeichen gegeben, ihre Waffen abzulegen,die vertheilten Lebensmittel zu genießen und ihren Durst andem klaren Strome zu stillen, der de» Hügel hinabfloß; auchkonnte man es sehen, wie sie ihre stämmigen Leiber auf demRasen ausstreckten. Der Kaiser, seine hohe Gemahlin, diePrinzessin und die Damen wurden auch mit dem Frühstückbedient, und zwar an der obersten Duelle, welche die Sol-daten durch ihre gemeine Berührung nicht verunreini'gt undehrfurchtsvoll der purpurgebornen Familie überlassen hatten.