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17 (1851) Graf Robert von Paris
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in welcher er erklärte, daß ein so verzweifeltes und entehren-des Miltei selbst in der äußerste» Gefahr von ihm verworfenwerden würden. So vernichtete der mächtige Fürst nicht nureinen für seine Waffen schimpflichen Rathschlag, sonder» erfeuerte dadurch auch den Eifer der Truppen an, während ersich heimlich dies Pförtchen offen hielt, das in der höchstenNvth einen sicheren, obgleich unter weniger dringenden Um-ständen keinen ehrenvollen Rückzug »erstattete.

Als die Berathung in dieser traurigen Ungewißheitschwebte, brachte der berühmte Achilles Tatius die erfreulicheKunde, daß'er und einige seiner Leute auf der linken Seiteunseres gegenwärtigen Lagerplatzes einen Ausweg entdeckthabe, auf welchem wir, wiewohl auf einem großen Umweg,durch einen angestrengten Marsch tue Stadt Laodicäa erreichenund bei einem Rückzug nach unseren Hülfsguellen vor demFeinde in einiger Sicherheit sein könnten

Sobald dieser Hoffnungsstrahl den verdüsterten Geistunseres gnädigsten Raters berührte, machte er solche Anstal-ten, welche den ganzen Nutzen dieses Vortheils sichern konn-ten. Seine kaiserliche Hoheit wollte den tapferen Warägern,deren Streitäxte er für die Blüthe seines kaiserlichen Heeresansah, nicht erlauben, bei dieser Gelegenheit an der Spitzeder Angreifenden zu fechten. Er beschwichtigte die Kampfes-lust, durch welche sich diese edlen Fremdlinge zu allen Zeitenausgezeichnet haben, und gab Len Befekl, daß sich die syri-schen Truppen, deren wir oben gedacht haben, so stille alsmöglich in der Nähe des verlassenen Passes versammeln soll-ten, mit der Weisung ihn zu besetzen. Der gute Genius desKaiserreichs rieth dies an; denn da sie an Sprache, Bewaff-nung und Rüstung dem Feinde glichen, so ließ sich hoffen,daß ihre leichte Schaar ohne Widerstand den Paß besetzen und