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17 (1851) Graf Robert von Paris
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und heiligsten Regeln des kaiserlichen Haushalts einer drin-genden Entschließung für den folgenden Tag weichen mußten,waren die Meinungen der Rathgeber je nach Charakter undGrundansichlen verschieden, wie es denn von den Besten undWeisesten bei solchen Gelegenheiten leicht zu erwarten ist.

Ich will hier nicht die Namen und Ansichten derjenigenniederlege», deren Anschläge vorgelegt und verworfen wurden:denn ich achte das Geheimniß und die Freiheit der Besprechung,wie solches dem kaiserlichen Cabinet gebührt. Rur so viel sageich, daß einige dafür stimmten, den Feind ohne Verzug durchein weiteres Vordringen anzugreifen. Andere hielten es fürsicherer und leichter, uns auf dem Wege, den wir gekommenwaren, den Ruckzug zu erzwingen. Auch darf es nicht ver-schwiegen werden, daß Männer von bewährter Ergebenheiteinen dritten Ausweg vorschlugen, der in der That sichererwar als die anderen, der aber unserem edelgesinnten Vatergänzlich mißfiel. Sie riethen, einen vertrauten Sclaven inBegle tung eines Dieners des inneren Kaiserpallastes zu demZelte Jezdegerd's zu senden, um zu erfahren, unter welchenBedingungen der Barbar unserem siegreichen Vater freienRückzug an der Spitze seines siegreichen Heeres «erstattenwürde. Als dies unser kaiserlicher Vater hörte, rief er aus:Heilige Sopbia! wodurch er eine Beschwörung ankündigte,wie er sich dieselbe zu erlauben gewohnt war, und offenbarwar er im Begriff, gegen Len entehrenden Rath und dieFeigheit derer, die ihn gaben, heftig zu sprechen, als seinekaiserliche Majestät in Erwägung des Wechsels der menschlichenDinge und des Schicksals einiger seiner kaiserlichen Vorfahren,die sich gerade in diesen Gegenden den Ungläubigen übergebenmußte», seine edle Aufwallung unterdrückte und seinen Kriegs-räthen seine Gefühle in einer ruhigen Rede zu erkennen gab.