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stärker. Die Anführung dieser Stelle kann dem geschichts-liebenden Leser nur willkommen sein, und der Verfasser hofft,für die Erhaltung eines merkwürdigen Bruchstücks, das ohnediese Mittheilung wahrscheinlich dem Meere der Vergessenheitzugeströmt wäre, den Dank der gelehrten Welt zu erwerben.
Der Rückzug von Faodicüa.
Aus der Prinzessin Comnena griechischen Geschichteihres Vaters hier zum erstenmal veröffentlicht.
„Die Sonne hatte sich im Ocean zur Ruhe begeben, be-schämt, wie es schien, Las unsterbliche Heer unseres geheilig-ten Kaisers Alerius von ungläubigen Barbarenhorden umringtzu sehen, die, wie wir im vorhergehenden Capitel gesagt haben,die verschiedenen Pässe im Angesicht und in, Rücken der Römer,die während der vergangenen Nacht von den listigen Barbarennicht beunruhigt worden waren, eingenommen hatten. Obwohluns nun ein siegreiches Vordringen in diese Lage gebrachthatte, so wurde es jetzt sehr bedenklich und zweifelhaft, obunsere siegreichen Adler in dem feindlichen Lande weiter vor-zudringcn oder nur einen sicheren Rückzug heimwärts zumachen vermöchten.
„Die große Erfahrung des Kaisers in militärischen Din-gen, worin er die meisten lebenden Fürsten übertrifft, hatteihn am vergangenen Abend veranlaßt, mit wunderbarer Ge-nauigkeit und Vorsicht die Stellung des Feindes zu erforschen.Zu diesem höchst nöthigen Dienst verwandte er gewisse leicht-bewaffnete Barbaren, deren Sitten unb Disciplin ursprünglichvon den Wilden in Syrien herstammen, und wenn ich disWahrheit sprechen soll, die immer in der Feder eines Ge-schichtsschreibers sein muß, so muß ich bekennen, daß sie gleich