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wo die griechische Schönheit abzunehmen beginnt. Wie weitsie über diesen bedenklichen Zeitpunkt hinaus war, war fürAlle außer für die vertranten Wärterinnen der Pnrpurkammerein Geheimniß, Kurz, nach dem, was die Leute sagten, undwas der Prinzessin Hang zur Philosophie und Literatur, dersich mit der ersten Jugendblüthe nicht wohl verträgt, zu be-stätigen schien, war sie eins oder zwei Jahre älter. Sie mochtealso siebenundzwanzig Jahr alt sein.
Immer noch war Anna Zomnena oder hatte erst kürzlichzu sein aufgehvrt eine Schönheit ersten Rangs, die gewißnoch Reize genug hatte, einen Barbaren des Nordens zufesseln, wenn derselbe die weite Kluft, die ihn von ihr trennte,nicht behutsam im Auge behielt, Doch selbst diese Vorsichthätte den kühnen, freigebornen und furchtlosen Hereward vorden Reizen dieser Zauberin nicht gerettet: denn in diesenZeiten seltsamer Umwchznngen waren manche Beispiele vor-gekommen, daß siegreiche Generale das Lager kaiserlicher Prin-zessinnen, die vielleicht von ihnen, um ihren Bewerbungenzugänglich zu werden, zu Witlwen gemacht worden waren,g'theilt hatten, Jndeß aus anderen Rücksichten, die der Leser-später erfahren wird, sah Hereward in der Prinzessin, wiewohlihm die ungewöhnliche Ammerksamkeit, die ihm von derselbengeschenkt wurde, schmeichelte, nur die Tochter seines Kaisersund selbstgewählten Oberhcrrn und das Weib eines edlenFürsten, und Vernunft sowohl als Pflicht verboten ihm, siein einem anderen Lichte zu sehen.
Endlich begann die Prinzessin Anna nach einiger Fassungdie Vorlesung. Anfangs war ihre Stimme unsicher. Als sieaber die folgende Stelle aus der Geschichte des Alerius Com-nenus, eine Steile, die leider in der Sammlung. . ^r Byzan-tiner fehlt, weiter vorlas, wurde ihre Stimme lauter und