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17 (1851) Graf Robert von Paris
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für unsere geliebte Tochter, die sorgfältig alle Thaten be-schreibt, die ich für das Reich glücklich ausgeführt habe, seies gesagt, daß es mein ernstlicher Wunsch ist, ste möge nichtzu sagen vergessen, daß Alexius, obgleich sein Schwert in derScheide nicht schlief, nie die Vergrößerung seines Ruhmsdurch Blutvergießen gesucht hat."

Ich hoffe," sagte Anna Comnena,daß ich in der be-scheidenen Biographie des Fürsten, dem ich das Dasein ver-danke, es nicht vergessen habe, seine Friedensliebe, seine Für-sorge für das Leben seiner Soldaten und seinen Abscheu vorden blutigen Sitten der häretischen Franken unter seinen vor-nehmsten Charaktereigenschaften anzuführen."

Indem sie hierauf eine gebietender- Haltung annahm, dasie die Aufmerksamkeit der Gesellschaft in Anspruch nehmenwollte, kehrte sie das Haupt gegen die Zuhörer und faßteeine Pergamentrvlle, die ihr die Dienerin reichte und die insehr schöner Schrift dieselbe Dienerin, wie es ihre Herrindictirte, ausgefüllt hatte.

In diesem Augenblick sah die Prinzessin den BarbarenHereward an und würdigte ihn dieser Anrede:Tapferer Bar-bar, dessen ich mich dunkel erinnere, du sollst nun ein Werkhören, das, wenn man den Verfasser und den Gegenstanddesselben vergleicht, einem Bilde Alexanders ähnlich ist, zuwelchem ein schlechterer Maler den Pinsel des Apelles ver-wandt hat, das aber dennoch, wiewohl es Vielen als seinesGegenstandes unwürdig erscheinen mag, einigen Neid beidenen erwecken muß, die seinen Inhalt aufrichtig erwägen unddie Schwierigkeit ermessen, einen so großen Mann, wie derist, Len es beschreibt, abzuschildern. Sonach bitte ich dich,dem, was ich nun vorlesen werde, deine Aufmerksamkeit zuschenken: denn die Beschreibung der Schlacht von Laodicäa,

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