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17 (1851) Graf Robert von Paris
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wozu ich die Einzelheiten von seiner kaiserlichen Hoheit mei-nem vortrefflichen Vater, von dem tapferen Protospatharius,seinem unüberwindlichen General, und von Achilles Tatius,dem getreuen Akoluthos des siegreichen Kaisers, erhalten habe,mögen dennoch in mancher Beziehung unrichtig sein. Manweiß wohl, daß die hohe Pflicht die oberen Befehlshaber voneinem zu nahen und thätigen Anthcil am Kampfe zurückhält,damit sie einen desto kälteren und richtigeren Ueberbück überdas Ganze behalten und, ohne um ihre eigene Sicherheit be-sorgt zu sein, Befehle ertheilen können. Gerade so ist esin der Stickkunst (wundere dich nicht, tapferer Barbar, daßwir eine Kunst verstellen, die unter dem Schutze Minerveussteht, deren Weisheit wir nachstrebe»), wo wir uns die Auf-sicht über die ganze Arbeit Vorbehalten und unseren MädchenAusführung der einzelnen Theile überlassen. Darum kannstdu uns wohl, tapferer Waräger, da du im dichtesten Hand-gemenge bei Lavdicäa gelochten hast, diejenige» Ereignissemittheilen, welche an dem Orte stattfande», wo das Kriegs-glück durch die Schärfe des Sckwerts entschieden wurde. Scheuedich nun nicht, du tapferster der Artträger, denen wir diesenund manchen anderen Sieg verdanken, die Fehler und Jrrthümer,deren wir uns in Bezug auf die Einzelheiten dieses glorreichenEreignisses schuldig gemacht haben, genau aufzudecken."

Madame," sagte der Waräger,ich werde mit Aufmerk-samkeit anhören, was mir eure Hoheit zu lesen beliebt; jedochfern sei von mir der Vorwitz, die Geschichte einer purpur-gebvrnen Prinzessin zu tadeln; noch weniger würde es einembarbarischen Waräger zukommen, Las militärische Verhaltenseines Kaisers, der ihn gut bezahlt, oder das seines Vor-gesetzten, der ihn gut behandelt, beurtheilen zu wollen. Wennman uns vor einem Kampf um unsere Meinung befragt, so