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Gründe hatten, weitere Untersuchungen zu unserer persönlichenBelehrung uuzustellen, so wurde unser getreuer Akvluthos,Achilles Tatius, beauftragt, einen seiner Soldaten, der durchMuth und Geistesgegenwart am meisten befähigt sei, überjene merkwürdigen und blutigen Ereignisse Auskunft zu geben,hierher z» bringen. Und dies ist, vermuthe ich, der Mann,der zu diesem Zweck hierher gebracht wurde."
„Wenn es mir erlaubt ist zu reden," antwortete der Ako-luthos, „so steht hier vor Eurer kaiserlichen Hoheit und denerhabenen Fürstinnen, deren Namen wir gleich dem der Hei-ligen achten, die Blume meiner Angeldänen oder wie derheidnische Name meiner Soldaten heißen mag. Cr ist, ichkann es sagen, der Barbar der Barbaren: denn wiewohl erseiner Abkunft und Bildung nach nicht würdig ist, den Bodendieses Tempels der Weisheit und Beredsamkeit zu beschmutzen,so ist er doch so tapfer — so treu — so blind ergeben —und so unbedingt eifrig, daß-"
„Genug, guter Akvluthos," sagte der Kaiser; „laßt unsnur wissen, daß er kalt und beobachtend ist, daß er im Hand-gemenge nicht Len Kopf verliert, was wir bei Euch und an-deren großen Befehlshabern zuweilen gesehen haben — undwas, die Wahrheit zu gestehen, wir gelegentlich an uns selberbemerkt haben. Dieser Wechsel des männlichen Charaktersgründet sich nicht auf eine Abnahme des Muths, sondern beiuns auf das Bewußtsein, wie wichtig unsere eigene Wohlfartfür die allgemeine sei und wie viele Pflichten uns obliegen.Sprich also und mach's kurz, Tatius: denn unsere theuersteGemahlin und purpurgebvrne Tochter scheinen etwas unge-duldig zu werden."
„Hereward," antwortete Tatius, „ist so gefaßt und auf-merksam in der Schlacht wie ein anderer beim festlichen Tanz.
Graf Robert i- 5