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natürlich an seine militärische Dienstpflicht und stellte stch vorden Kaiser, um ihn nach SolLatcnweise zu begrüßen. Erbog das Knie, berührte zur Hälfte den Helm und nachdemer hierauf seine Art gefaßt und geschultert hatte, pflanzte erstch vor dem Stubl des Kaisers gleich einer Schildwache auf.
Ein Lächeln des Erstaunens durchflog den Kreis beimAnblick dieser männlichen Erscheinung und des zwar unge-zwungenen, aber kriegerischen Betragens des nordische» Sol-daten. Die verschiedenen Zuschauer ringsum befragten dasGesicht des Kaisers, La sie im Zweifel waren, ob sie daskecke Auftreten des WarägerS als eine Unschicklichkeit betrach-ten und darüber ihren Abscheu offenbaren sollten, oder ob siedas Benehmen des Leibwächters für offen und männlich haltenund darum beifällig aufnehmen sollten.
Es dauerte ein Weilchen, ehe sich der Kaiser hinlänglichermannte, um den Ton anzugeben, wie es bei solchen An-lässen geschah. Alexius Comncnus war für einen Augenblickin eine Art von Schlummer oder wenigstens Zerstreutheitversunken gewesen. Die plötzliche Erscheinung des Warägershatte ihn aufgeschreckt: denn obgleich er gewohnt war, dieäußere Wache des Pallastes den Warägern anzuvertrauen, sowar doch gewöhnlich der Dienst im Inneren des Pallastesjenen mißgestalteten Schwarzen überlassen, die wir erwähnthaben und die stch oft zu Staatsministern und Feldherr» er-hoben. Alexius fühlte stch darum, als er aus seinem Schlum-mer erwacht und ihm die militärische Sprache seiner Tochternoch im Ohrs klang (denn sie las gerade ein Stück aus demgroßen Geschichtswerk, worin sie die Kämpfe seiner Regierungbeschrieben hat), etwas unvorbereitet auf die Erscheinung unddas militärische Auftreten eines von der sächsischen Leibwache,