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Rüsterholz mit Messing fest bedeckt war, während manchesBlech nnd mancher Ring das Holz mit dem Stahle verband.Die Art an sich hatte zwei Schärfen nach vorn nnd nach hinten,zwischen denen sich eine scharfe Stahlspitze erhob. Dieserstählerne Theil, Schärfen und Spitze, war hell wie ein Spie-gel geglättet, und wiewohl das Gewicht der Art für einenSchwächeren schwer gewesen sein würde, so trug sie doch derjunge Krieger so geschickt, als wäre sie federleicht. Zn derThat war die Waffe sowohl nach dem Gesetze des Gleichge-wichts zusammengesetzt, daß derjenige, der sie in Händen hielt,sie weit leichter auswerfen und zürückziehen konnte, als. esein bloßer Zuschauer für möglich halten mochte.
Das Tragen von Waffen selbst kündete den Krieger alseinen Fremden an. Die eingebornen Griechen zeigten sichdarin als ein civilissrtes Volk, daß sie in Friedenszeiten keineWaffen trugen, wenn nicht der Träger derselben zu den Krie-gern von Handwerk gehörte, die immer bewaffnet waren.Dergleichen Söldner wurden leicht von den friedlichen Bür-gern unterschieden, und es war mit einer sichtbaren Art vonScheu und Abneigung, daß sich die vorübergehenden einandersagten, der Fremde wäre ein Waräger, worunter man einenBarbaren von der kaiserlichen Leibwache verstand.
Um den Mangel an Kriegermuth unter den eigenen Un-terthanen zu ersetzen, und um Soldaten zu haben, die nurvon dem Kaiser abhingen, hatten die griechischen Herrscherseit vielen Jahren ihre Person mit einer gewissen Anzahl vonSöldnern umgeben, und diese Leibwächter waren vermögeihrer strengen Disciplin und ihrer Ergebenheit so wie auchdurch ihre persönliche Stärke und ihren unbeugsamen Mulhhinlänglich, nicht nur ein verräterisches Unternehmen gegendes Kaisers Person zu unterdrücken, sondern auch jede offene