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17 (1851) Graf Robert von Paris
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kündigte, schenkten sie ihm ohne Achtung wegen der Ruhe,womit er so viele Dinge, deren Form, Pracht oder Nutzenihm neu sein mußten, in Augenschein nahm.

Der Anzug des Jünglings war ein sonderbares Gemischvon Pracht und Weichlichkeit und ließ die erfahrnen Zuschawerdie Herkunft und den Stand desselben errathen. Wir habenbereits des phantastischen Helmes gedacht, der eine Auszeich-nung des Fremden war; der Leser muß sich hierzu noch einenkleinen Harnisch Lenken, der so knapp gemacht war, Laß erdie breite Brust, woran er mehr zur Zierde als zum Schutzhing, nur wenig deckte, und es war nicht zu hoffen, daß erdie Brust beschützen würde, wenn ein Geschoß oder Pfeilkräftig wieder ihn anstürme.

Ein Ding wie ein Bärenfell hing ihm zwischen denSchultern den Rücken herab; in der Nähe betrachtet, fandes sich, daß es künstlich nachgemacht war: es war ein Ober-kleid von starker, zottiger Seide, das so gewoben war, daßes aus der Ferne ziemlich einer Bärenhaut glich. Ein glän-zendes krummes Schwert hing in einer Scheide von Goldund Elfenbein an des Fremden linker Seite; das verzierteHeft schien jedoch für die starke Hand des jungen Herkules,den es also lustig schmückte, viel zu klein. Ein purpurfarbi-ges Kleidungsstück, das eng an den Hüften saß, deckte denKriegsmann bis über das Knie; von da waren Kniee undBeine nackt bis zu den Waden, worüber sich die Riemen derSandalen kreuzweise schlangen, während eine in eine Schnalleverwandelte Goldmünze des regierenden Kaisers Liese Bän-der auf dem Rücken des Fußes festhielt.

Aber eine Waffe, die besser zu des jungen Barbaren Ge-stalt paßte und die ein Schwächerer nicht hätte führen können,war eine Streitart, deren starker, eisenbeschlagener Stiel von