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17 (1851) Graf Robert von Paris
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zu urtheilcn weit von der griechischen Hauptstadt zu Hausesein mußte, was für ein Zufall auch ihn jetzt zum goldnenThore führen, oder was für eine Stelle er in des KaisersDienst einnehmen mochte.

Dieser junge Manu war etwa zweiundzwanzig Zahr alt,ausgezeichnet schön und kräftig gebaut Eigenschaften, wor-auf sich die Bürger von Constantinopel verstanden: denndurch die öffentlichen Spiele waren sie wenigstens mit demmenschlichen Körper bekannt geworden, da sie bei diesen Ge-legenheiten außer ihren eigenen Landsleuten die schönstenLeute der Erde sahen.

Diese waren jedoch nicht alle so schlank als der Fremdeam goldenen Thor, dessen scharfes, blaues Auge und schönesHaar, das unter dem silberverzierten, oben mit einem rachen-aufsperrendeu Drachen geschmückten Helme hervorquoll, einenSohn des Nordens ankündigte, was die große Reinheit seinerGesichtsfarbe ebenfalls bestätigte. Wiewohl die Schönheit sei-ner Züge und seiner Gestalt ausgezeichnet war, so konnteman ihn doch den Vorwurf von Weichlichkeit nicht machen.Davor bewahrte der Jüngling seine Stärke und das zuver-sichtliche Selbstvertrauen, womit er die Wunder um sich herzu betrachten schien, indem sich dadurch kein träger, eben sounbelehrter als ungelehriger Geist zu erkennen gab, sondernein lebendiger Verstand, der den größeren Theil der Beleh-rung, die ihm geworden ist, begreift, und sich anstrengt, auchdas zu begreifen, was er entweder nicht erfaßt hat oder falschverstanden zu haben fürchtet. Dieser lebendige und verstän-dige Ausdruck erweckte Theilnahme für den jungen Barbaren,und während sich die Umstehenden verwunderten, daß einWilder aus irgend einer unbekannten, entlegenen Ecke derWelt in seinen edlen Zügen einen ungewöhnlichen Geist an-