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17 (1851) Graf Robert von Paris
Entstehung
Seite
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Doch das müssen wir dem Alexius lassen, daß die gemei-nen Hülfsmittel, deren er sich bediente, seinem Reiche nütz-licher waren, als es die Maßregeln eines stolzeren und hoch-fahrenden Fürsten unter den nämlichen Umständen gewesensein würden. Cr war nicht der Mann, um mit seinem frän-kischen Gegner, dem berühmten Bohemund von Antiochien,eine Lanze zu brechen, aber bei mehr als einer Gelegenheitsetzte er sein Leben frisch auf's Spiel, und so weit wir seineThaten nach genauer Betrachtung derselben beurtheilen kön-nen, war er in Waffen nie gefährlicher, als wenn sich ihmein Feind entgegensteilte, während er sich aus einem Kampfezurückzog, worin er besiegt worden war.

Aber abgesehen davon, daß er keinen Anstand nahm, seinePerson der Sitte der Zeit gemäß im Handgemenge auszusetzen,so besaß Alexius auch solche Fclkherrntalente, wie man sie voneinem Führer heut zu Tage verlangt. Er verstand es, vvr-theilhafte militärische Stellungen anzunehmen, und oft machteer Niederlagen oder zweifelhafte Gefechte in einer Weise gut,daß diejenigen, welche gewähnt hatten, der Ausgang desKrieges müsse von der gelieferten Schlacht abhängen, höchlichdarüber betroffen waren.

Verstand Alexius Comnenus die Künste des Kriegs, sowar er noch geübter in denen der Politik, wobei er, das Zielder gegenwärtigen Unterhandlung weit überschreitend, irgendeinen wichtigen und dauernden Vortheil mit Sicherheit zugewinnen hoffte, obwohl er sehr oft durch die Unbeständigkeitund Verräthcrei der Barbaren, wie die Griechen gemeinhinandere Nationen und vorzüglich die benachbarten Horden (sieverdienen nicht den Namen von Staaten) nannten, am Endehintergangen wurde.

Wir schließen diese Charakterzeichnung des ComnenuS