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17 (1851) Graf Robert von Paris
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mit der Behauptung, daß er wahrscheinlich ein achtbarer undmenschlicher Fürst gewesen sein würde, wenn er nicht gezwun-gen gewesen wäre, sich gefürchtet zu machen, da er in undaußer seiner Familie jeder Art von Verschwörung ansgesetztwar. Offenbar zeigte er sich als einen gntmüthigen Mann,und er ließ weniger Köpfe abschneiden und Augen blenden,als seine Vorgänger gethan hatten, die ans diese Weise denehrgeizigen Absichten ihrer Nebenbuhler zu begegnen pflegten.

Noch muß bemerkt werden, daß Alerins seinen vollenAntheil an dem Aberglauben seiner Zeit hatte, womit ereinen äußeren Heuchlerschein verband. Ja sogar seine Ge-mahlin Irene, die mit des Kaisers wahrem Charakter wohlam besten vertraut sein konnte, war der Meinung, daß ihrsterbender Gemahl in den letzten Stunden die nämliche Ver-stellung gezeigt habe, mit der er in seinem ganze» Leben be-freundet gewesen sei. Auch nahm er warmen Antheil an allenkirchlichen Dingen, bei welchen Ketzerei, die der Kaiser wahr-haft oder verstellter Weise verabscheute, im Spiele war. Inder Art, womit er die Manichäer oder Paulicianer behandelte,vermissen wir jene Nachsicht mit speculativen Jrrthümern, dienach dem Urtheile unserer Tage durch die äußeren Verdienstejener unglücklichen Sectirer ausgewogen wurden. Alerins hattekeine Nachsicht mit allen, welche die Geheimnisse oder Dogmender Kircke falsch auslegten, und die Pflicht, die Religiongegen Ketzer zu vertheidigen, lag ihm, wie er glaubte, ebenso sehr ob, als die, das Reich gegen die zahllosen Barbaren-horden zu schützen, die von allen Seiten die Gränzen an-tasteten.

Diese Mischung von Verstand und Schwäche, von Ge-meinheit und Würde, von kluger Mäßigung und Mangel anMuth (was man nach europäischer Anschauungsweise fast