indem.cr sich bestrebte, sich loszumachen, „wollt Ihr Euch aueinem einstürzendcn Thnrme festhalten, alter Mann?"
„Ja, ich habe einen Herrn," schrie Caleb, ihn immer fest-hallend, „so lange der Erbe von Ravenswood athmet. Ichbin nur ein Diener, aber ich ward geboren, Enres Vaters,Eures Großvaters Diener zu sein, ich wurde für die Familiegeboren, ich habe für sie gelebt, ich möchte für sic sterben! —Bleibt nnr heute zu Haus, und Alles wird gut gehen!"
„Gut, Thor! gut?" sagte Ravenswood, „thörichter Alter,in diesem Leben wird nichts Gutes mehr für mich sein, undglücklich ist die Stunde, die ihm ein Ende macht!"
So sprechend machte er sich von dem Alten los, schwangsich auf sein Pferd, und ritt zum Thor hinaus, doch alsbaldkehrte er um und warf Caleb, der eiligst ihm entgegen kam,eine schwere Goldbörse zu.
„Caleb!" sagte er mit einem unheimlichen Lächeln, „ichmache Euch zu meinem Testamentsvollstrecker." Und nachdemer den Zügel wieder gewandt hatte, nahm er seinen Weg denHügel hinab.
Das Gold fiel unbeachtet auf das Pflaster, denn der Alterannte, den Weg zu sehen, den sein Herr nähme- Er sah,daß er links einen schmalen und verschütteten Pfad hinnnter-ritt, der durch eine Felsenspalte zum Seeufcr und zu einerBucht führte, wo in jvorigen Zeiten die Boote deö Schlos-ses zu ankern pflegten. Nachdem Caleb ihn diese Richtungnehmen gesehen hatte, lief er nach den östlichen Zinnen, vonwo man den ganzen Sand fast bis zum Dorfe Wolfshopeübersah. Deutlich sah er seinen Herrn in dieser Richtungreiten, so schnell das Pferd ihn tragen konnte. Die Prophc-zeihung fiel Baldcrstone plötzlich ein, daß der Lord von Ra-vcnswood in der Kclpieöflnth umkommcn würde, die sich halb-