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dem Grabgewölbe beschäftigt waren, saßen die drei Dorfhexcn,die trotz der ungewöhnlich frühen Stunde gleich Geiern dieLeiche gerochen hatten, ans dem platten Grabsteine, mit ruch-loser Unterhaltung beschäftigt.
„Hab' ich's nicht gesagt," sagte Frau Gourlay, „daß aufdie schöne Hochzeit bald eine schöne Leiche folgen würde?"
„Ich denke," antwortete Frau Winnie, „es ist wenigSchönheit dabei, weder Essen noch Trinken, und grade nurein paar Silberstüber für die Armen. Es war nicht der Mühewerth, einen so weiten Weg für so wenig auf unseren altenBeinen zu laufen."
„Dummes Mensch!" versetzte Frau Gourlay, „können alleLeckerbissen, die sie uns geben, halb so gut schmecken, als soein Augenblick der Vergeltung? Dieselben, die vor vier Tagenans ihren geputzten Pferden groß thaten, gehen heute zu Fußso trocken und so nüchtern wie wir. Sie glitzerten alle vonGold und Silber, und nun sind sie schwarz wie ein Feuerha-ken. Und die Miß Lucie Ashton, die sich sträubte, wenn einehrliches Weib ihr nahe kam, heute kann sich eine Kröte aufihren Sarg setzen, und sie kann sich nicht mehr fürchten, wennsie quackt- Und die Lady Ashton hat jetztHöllenfeuer in derBrust— und Sir William mit seine» Galgen, Scheiterhaufen und Ket-ten, wie gefallen ihm die Hexereien in seinem eigenen Hause?"
„Ist es denn wahr," murmelte das glicderlahme Weib,„daß die Braut von bösen Geistern aus dem Bett und durchden Schornstein zerrissen, und daß dem Bräutigam das Ge-sicht aus de» Rücken gedreht worden ist?"
„Was kümmert's Euch, wer's gethan hat, und wie cs ge-than worden ist," sagte Ailsie Gourlay, „aber ich halte es fürkeinen schlechten Spaß, und die Herren und Damen wissendas heute wohl "