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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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Seid Zeugen, gute Leute," sagte Mortheuch,daß sieeuch mit Unheil bedroht und mich behext. Wenn mir odermeiner Fiedel diesen Abend was Anderes als Gutes begegnet,dann will ich den ärgsten Hexenstreich daraus machen, den steje begangen bat. Ich will ste vor Presbyterium und Synodebringen, ich bin selbst ein halber Geistlicher nun, wo ich Kü-ster in einer bewohnten Pfarrei bin."

Der gegenseitige Haß zwischen diesen Hexen und denübrigen Menschen hatte das Herz jener gegen alle festlichenEindrücke verhärtet; dies war keineswegs der nämliche Fallbei der großen Menge. Der Glanz des Brautzuges, diebunten Anzüge, die feurigen Pferde, der fröhliche Anblick derschönen Frauen und stattlichen Herren, die bei dieser Gelegen-heit versammelt waren, hatte die gewöhnliche Wirkung ansdas Volk. Das wiederholte Geschrei:Ashton und Bucklawauf immer!" die Pistolen-, Flinten- und Musketenschüffe,welche den Brautschnß gaben, bezeugten die Theilnahme,welche das Volk dem Zuge schenkte, als es denselben auf sei-ner Rückkehr zum Schlosse begleitete. War auch hier und daein älterer Bauer oder sein Weib, die sich über den Pompder neugebackenen Familie anfhielten, und an die Tage derlängst herabgekommencn Ravenswoods gedachten, selbst diesenahmen ihren Weg zu dem Schlosse, wo Speise und Trankfür Reiche und Arme bereit war, und bezeugten trotz ihrerVorurtheile den Einfluß des -Impliitrion l'on äine.

Also von Reichen und Armen begleitet, kehrte Lncie zuihres Vaters Hause zurück. Bucklaw benutzte sein Vorrecht,neben der Braut zu reiten; aber da ihm dies was Neues war,so bestrebte er sich mehr, seine Person und seine Reitkunst zuzeigen, als sich besonders an sie zu wenden. Unter tausend-fachem Jubelgeschrei kamen sie glücklich auf dem Schlosse an.

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