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Waffe haben mußt, warum hast du nicht den kurzen Dolchgenommen, der zn diesem Behuf von Edinburg geschickt wor-den ist?"
Der Knabe vertheidigte sich, indem er sagte, „daß derselbeverloren sei."
„Du hast ihn versteckt, scheint es," sagte sein Vater, „ummit dem langen Dinge da, das Sir William Wakace hättetragen mögen, großthnn zn können. Doch genug, besteigenun dein Pferd, und gib auf deine Schwester Acht."
Der Knabe gehorchte, und erhielt seinen Play in der Mittedes glänzende» Zuges. In diesem Augenblicke war er zu vollvon seiner Person, seinem Schwert, seinem verbrämten Man-tel, Federhut und seinem zngerittcnen Pferd, um einem ande-ren Dinge Aufmerksamkeit zu schenken; aber später erinnerteer sich bis zu seiner Todesstunde, daß, als die Hand seinerSchwester, womit sie sich auf dem Sattel hinter ihm stutzte,seine Hand berührt habe, habe sie sich feucht und kalt wie einMarmorgrabstein angefühlt.
Weit über Thal und Hügel schimmernd, erreichte der Braut-zug endlich die Pfarrkirche, die er fast anfülltc, denn ohne dieDiener waren über hundert Herren und Damen dabei zu-gegen. Die Vermählung geschah nach dem Ritus des pres-byterianischen Glaubens, zu welchem Bucklaw jüngst über-getreten war.
Außerhalb der Kirche wurden reichliche Spenden an dieArmen der benachbarten Pfarreien vertheilt unter der Leitungvon Johnny Mortheuch, der vor Kurzem ans dem trübseligenAufenthalte in der Einsiedelei versetzt worden war, um dieKüsterstelle an der Pfarrkirche von Ravenswovd auszufüllen.Frau Gourlay mit zweien ihrer Altersgenossen, den nämlichen,welche bei Alicens Tvdtenwache gewesen waren, saßen beiseit